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Neue Fragerunde: CD-Angebot

Nutzen Jugendliche noch das CD-Musikangebot von Bibliotheken und wenn ja, wie sieht ein geeignetes Angebot für diese Zielgruppe aus?

Wir hören allenthalben, dass dieses Angebot immer schlechter genutzt wird, wie sind Ihre Erfahrungen?

Wie wird im Fall die Onleihe bei Ihnen von Jugendlichen genutzt?

Welche Alternativen hätten wir außer dem bestehenden Angebot der „Onleihe“?

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

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Kategorien:Debatte
  1. 22. November 2010 um 15:58

    Guten Tag, wir können die Beobachtung bestätigen, aber es gibt bei uns auch eine besondere Situation: ab 16 J. kommen auf die Jugendlichen Tonträgergebühren zu. Das ist abschreckend, wird aber vom Beschlussgremium leider auf absehbare Zeit hin nicht zurück genommen. Die Onleihe bieten wir leider nicht an. Toll wäre eine Music-Flat zu den Titeln (z.B. ab Erwerbungsjahr X), die wir tatsächlich physisch im Bestand haben. Ob und wie man das aber ohne Onleihe mit DRM hin bekommt? Gruß, Anne Lohe, Stadtbibliothek KÖB Georgsmarienhütte

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  2. 26. November 2010 um 21:48

    Jugendliche mit Musik für die Onleihe zu gewinnen, macht derzeit wenig Sinn. Das Angebot der CDs ist nicht attraktiv, die Musik-Industrie macht nicht mit. Bei der Onleihe kann man bei Jugendlichen aber mit Sachmedien punkten (Sonntagabend und dein Referat ist noch nicht fertig? Schau in deine Bücherei! – die Quellen gefallen Lehrern besser als Wikipedia) und vielleicht noch mit Belletristik (v.a. Hörbücher)

    Wir haben in unserer Zweigstelle nicht sonderlich viele CDs, aber doch ziemlich aktuell und die werden super ausgeliehen. Musik ist für viele Jugendliche DAS Thema schlechthin. (Kleine) Bibliotheken können aber nur die breite Masse bedienen und die Charts abklappern. Jede Stilrichtung entsprechend so auszustatten, dass sie von den Jugendlichen als attraktiv empfunden wird, ist sehr schwer und teuer. Und meist kennen die Bibliothekare noch nicht einmal die topaktuellen Bands. Zudem kommt hinzu, dass Bibliotheken keine „Eintagsfliegen“ erwerben wollen, sondern das Geld langfristiger investieren wollen, die CD also auch in 3 Jahren noch Ausleihen erzielt. In unserer HörOase (gemütlicher Relaxraum mit thematischen Fotos und Kaffeeautomat) steht die Musik jedenfalls hoch im Kurs, die Jugendlichen hören dort meist mit ihren eigenen MP3-Playern oder mit unseren tragbaren CD-Playern Musik.

    Musik-CDs gehören (noch) in die Bibliotheken, vielleicht entwickelt sich aber das Onleihe-Angebot (hoffentlich) dahingehend weiter, dass Musik zum Download geeigneter ist. Und: es gibt dort keine zerkratzten CDs mehr! 🙂

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  1. 25. November 2010 um 12:37

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