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Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien

Altersgerechte Maßnahmen zur Förderung der Lesefähigkeit von Kindern und Jugendlichen:

Das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung, die bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren in ihrer Entwicklung unterstützen. Diese sollen von Bündnissen lokaler Partner mit aktiver Einbindung von zivilgesellschaftlichem Engagement durchgeführt werden. Zur Durchführung des Projekts „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ erhält der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) gemeinsam mit seinem Verbundpartner Stiftung Digitale Chancen innerhalb der nächsten drei Jahre (2013 bis 2015) eine Fördersumme in Höhe von bis zu 5 Mio. Euro, mit der lokale Bündnisse bei der Umsetzung von altersgerechten Lesefördermaßnahmen unterstützt werden…

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Und damit ein Hinweis auf die

Quelle:  Lesen in Deutschland / dbv

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Kategorien:Lesen macht stark

„Leseclubs – mit Freu(n)den lesen“

Im Rahmen des BMBF-Programmes „Bündnisse für Bildung“ (sich dort unbedingt registrieren!) hat die Stiftung Lesen ein Projekt für die Einrichtung von Leseclubs vorgestellt:

„Werden Sie Bündnispartner, um gemeinsam mit der Stiftung Lesen einen Leseclub einzurichten
Im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet die Stiftung Lesen mit jeweils zwei lokalen Bündnispartnern bis zu 200 Leseclubs als außerunterrichtliche Lernumgebungen ein. In freizeitorientierter Atmosphäre treffen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig im Leseclub, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien kreativ zu arbeiten. Die Leseclubs werden ab dem 2. Quartal 2013 eröffnet, sie sollen per-spektivisch bis mindestens Ende 2017 unterstützt werden.“

Kurzinformation_SL_Leseclubs_Kultur_macht_stark

 

Kategorien:Lesen macht stark

Neue Fragerunde: CD-Angebot

17. November 2010 3 Kommentare

Nutzen Jugendliche noch das CD-Musikangebot von Bibliotheken und wenn ja, wie sieht ein geeignetes Angebot für diese Zielgruppe aus?

Wir hören allenthalben, dass dieses Angebot immer schlechter genutzt wird, wie sind Ihre Erfahrungen?

Wie wird im Fall die Onleihe bei Ihnen von Jugendlichen genutzt?

Welche Alternativen hätten wir außer dem bestehenden Angebot der „Onleihe“?

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Kategorien:Debatte

Zum 4. Mal in Menden

unsere Erfahrungen decken sich in großen Teilen mit denen der bereits
eingestellten Berichte.

Menden hat zum 4. Mal mitgemacht. Wir machen nur den SLC, weil wir den
Juniorclub personell und organisatorisch  nicht schaffen. Die Kinder, die
die Grundschulen in Richtung weiterführende Schulen verlassen, freuen sich,
dass sie zum ersten Mal mitmachen durften. Der SLC wurde bei uns in der
Hauptstelle und in der Zweigstelle durchgeführt. Ausleihbestand bei uns 500
Bücher, Zweigstelle 200.

Wie bei den anderen Kollegen haben wir die meisten Teilnehmer aus den
Gymnasien. Hier unsere Zahlen, 215 Teilnehmer, 169 Zertifikate, 1907
ausgeliehene Bücher. Der Prozentanteil der Zertifikate liegt bei 78%. 2009
waren es 80%. 2008 73% und im Jahr davor 64 %. Da finde ich, können wir
ganz zufrieden sein, zumal sich bei uns ganz deutlich die demografische
Entwicklung zeigt: Der Anteil der 10-15-Jährigen ist von 2006 bis 2010 um
9,3% zurückgegangen. Da können wir es schon als Erfolg verbuchen, wenn die
Zahlen gleich bleiben.
Wichtige Zielgruppe müssen die Hauptschüler bleiben. Wir haben es nur in
diesem Jahr aus Personalmangel wieder nicht geschafft, direkt in die
Schulen zu gehen.  Außer Ausleihen und Erzählen des Inhaltes gab es keine
begleitenden Aktionen. Beim Abfragen der Inhalte haben Mitglieder unseres
Fördervereins geholfen, die jeden Dienstag und Samstag zusätzlich zu den
anderen Öffnungstagen in den Sommerferien  in der Bibliothek das Abhören
übernommen haben. Die Abschlussveranstaltung haben wir diesmal ohne
Livemusik gemacht: Den Kinder geht es darum, die Zertifikate zu bekommen
und vor allem an der Verlosung teilzunehmen. Da gab es 2 I-pod-Touch als
Hauptpreise. Die waren auch für viele ein Lockmittel, sich überhaupt für
den SLC anzumelden. Mehr Aufwand werden wir auch demnächst nicht für das
Abschlussfest treiben.
Ob es den SLC in Menden 2011 noch geben wird, ist einzig und allein
abhängig von den Sponsoren: Kultursekretariat Gütersloh, Mendener Bank eG,
Westfalenpost und Scriptum-Förderverein Dorte-Hilleke-Bücherei e.V. Die
Stadt Menden ist Nothaushaltsgemeinde und deshalb haben wir keinen
Haushalt. Die SLC-Bücher waren in diesem Jahr die einzigen neuen
Kinderbücher, die wir anschaffen konnten.
Was ich für die Zukunft wichtig finde, wäre eine Überarbeitung der Flyer,
mit noch mehr eigenen Eindruckmöglichkeiten. Die Lehrerflyer enthalten aus
meiner Sicht zu viel Text. Vielleicht kann man die Flyer ähnlich wie bei
der Nacht der Bibliotheken gestalten, so dass den Bibliotheken die
Möglichkeit gegeben wird, mit freien Eindruckflächen selbst für den Inhalt
zu sorgen. Bei den Plakaten könnte es genauso sein.

Ansonsten ist der SLC  eine tolle Aktion. Bei uns wird die Teilnahme auf
den Zeugnissen vermerkt und ich weiß aus Gesprächen, dass der SLC auch bei
den Firmen positiv aufgenommen wird, wenn sie Auszubildende suchen.

Veronika Czerwinski

Kategorien:Debatte, SommerLeseClubs

Praxisbericht aus Kronsberg

9. Juni : Anmeldung und Auftakt mit Erklärungen an die Teilnehmer. Diese erhielten Fragebögen zu den Büchern, ein Leselogbuch und eine Einladung zum Abschlussfest für den letzten Ferientag. Ausserdem sollten sich die Teilnehmer schon festlegen, ob sie beim Abschlussfestzu den 10 Kindern gehören wollten, die einen BookSlam vorführen wollten (wenn ja : Titel des Buches schon nennen,das vorgestellt wird).

Bis 29.Juli  : Rückgabe der 3 gelesen Clubbücher samt ausgefüllten Fragebögen (Nachzügler erlaubt,d a einige noch im Urlaub waren)

2.8. 10-13 Uhr  10 Kinder üben mit einem dafür engagierten Theaterschauspieler ihren BookSlam ein.

4.8. 16-18 Uhr Abschlussfest der Teilnehmer , zum Teil mit Eltern. Es gab Kuchen+Bionade, eine Ausstellung der gelesenen Bücher mit Beurteilungen, einen von einem Theaterschauspieler moderierten BookSlam und Urkunden mit Preisen (€ 5 Cinemax-Gutscheine für normale Teilnehmer, € 10-Gutscheinen für die BookSlam-Teilnehmer, einzulösen in einer Buchhandlung.)

Weitere Clubtreffen gab es nicht (nur die BookSlam-Sache).

Fördergelder wurden ausgegeben zum Kauf brandaktueller Titel, Preise, für das Honorar des Theaterschauspielers und Nahrung beim Abschlussfest. Die Bedingung des dbv, Schüler ab 5. klasse zu nehmen erforderte eine stärkere Werbung als in den Vorjahren, wo wir viele Grundschüler dabei hatten. Wir hatten 1000 Werbepostkarten gedruckt und in den Schulen verteilt, außerdem noch Plakate.

Auf einen positiven Zeugnisvermerk wollten sich die Lehrer nicht einlassen, vielleicht lässt sich dieser im kommenden Jahr erreichen.

Teilnehmer waren 70 Kinder, davon 11 Jungen. Erfolgreich (d.h. alle Fragen zu den Büchern beantwortet) waren davon 55.

Sponsoren : dbv mit € 1000 (€ 500 davon gaben wir für neue Bücher aus. )

Freunde der Stadtbibliothek e.V. € 200

Stadtteilzentrum kroKuS € 240

Astrid Schulz-Ammadi

Kategorien:Debatte, SommerLeseClubs

Gemischte Erfahrungen aus Minden

Hallo, Jochen,liebe Mitumsetzer des SLC-Gedankens,

wir haben nicht ganz so positive Erfahrungen gemacht.
Auch bei uns lief die Aktion zum dritten Mal. Erfreulich, durch die Erfahrungen der Vorjahres war alles sehr ruhig und strukturiert.
Da ich mich aber bemüht habe, die Aktion als Kreisaktivität zu vermarkten, führte das zu 80 Ameldungen weniger, weil Kinder „wohnortnah“ von den umliegenden kleinerern Bibliotheken versorgt wurden. Wir hatten 226 angemeldete Teilnehmer (Vorjahr: 309), davon haben 138 das Zertifikat geschafft. Nebenbei lief der Juniorclub zum ersten Mal. Dort haben 56 Grundschüler ihre Urkunde erhalten. Beide Abschlussfeste waren ein voller Erfolg.
Trotzdem machen mir die Beteiligungszahlen Sorgen.
Erfolgreich waren die drei Gymnasien mit 90 Zertifikaten bei 142 Anmeldungen.
Die Realschulen brechen fast komplett weg 11 Zertifikate und 16 Anmeldungen
Die Gesamtschuleb hatte immerhin noch 20 Zertifikate bei 40 Anmeldungen. Allerdings ist diese Schule inzwischen 9zügig pro Jahrgang. Wir waren in allen Schulen. Die Hauptschulen sind – wohl auch bedingt durch die große Entfernung zur Bibliothek -für uns nicht erreichbar. 5 Anmeldungen, 1 Zertifikat.
Es ist als seien die Kinder „sommerleseclubmüde“ oder aber melden sich an und wollen dann aber keine Abfrage und kein Zertifikat sondern die neuen Bücher.
Immerhin sind bei uns fast 1.200 Titel in sechs Wochen entliehen worden.

Bibliotheken aus dem Bereich OWL vermelden ähnliche Erfahrungen!

Grüße aus Minden

Barbara Brockamp

Kategorien:Debatte, SommerLeseClubs

Aus der Büchereizentrale Schleswig-Holstein

auch im hohen Norden war der diesjährige FerienLeseClub sehr erfolgreich.
Im Laufe der letzten 3 Jahre hat sich die Zahl der teilnehmenden Bibliotheken immer weiter erhöht (2010: 46 Bibliotheken in 41 Städten).
Die Zahl der Teilnehmer lag in Schleswig-Holstein 2010 bei 5.272 Schülern und Schülerinnen, die insgesamt 37.694 Bücher in den Ferien gelesen haben!
Jedes FLC-Mitglied hat im Schnitt 7 Bücher gelesen. Angeregt wird diese Leselust sicher durch unser Gold-Silber-Bronze-Modell bei den Zertifikaten.
2010 hat auch Mecklenburg-Vorpommern das erste Mal den FerienLeseClub in 23 Bibliotheken durchgeführt: 1.178 FLC-Mitglieder haben dort 5.378 Bücher gelesen.

Unser Fazit: Der FLC ist eine geniale Möglichkeit, mit viel Spaß, Freude und Begeisterung die Zusammenarbeit zwischen den Bibliotheken und Schulen im Namen der
Leseförderung für die Kinder zu optimieren.

Viele Grüße,
Kathrin Reckling-Freitag
Büchereizentrale Schleswig-Holstein
Projektkoordinatorin FLC

Kategorien:SommerLeseClubs