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Archive for the ‘Debatte’ Category

Kinder- und Jugendbuchstudie 2013 ist erschienen

2. November 2013 1 Kommentar

Kinder- und Jugendbuchstudie 2013 ist erschienen!

Cover Kinder- und Jugendbuchstudie 2013Die Kinder- und Jugendbuchstudie wird bereits zum dritten Mal von der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgegeben.
Das Kinder- und Jugendbuchsegment ist ein Markt mit großem Potenzial. Denn: Es gibt immer mehr Käufer in diesem Warensegment. Die Zahl stieg von 14,1 Millionen Käufern im Jahr 2011 auf 14,3 Millionen im Jahr 2012.
Die Studie zeigt auch eine Top-Bewertung für den stationären Buchhandel: Die Mehrheit der Befragten geht in den Buchhandel vor Ort, um Kinder- und Jugendbücher zu kaufen. Und der Buchhandel wird immer beliebter. 66 Prozent der Befragten kaufen die Bücher aktuell am liebsten in einer Buchhandlung, das sind vier Prozent mehr als vor drei Jahren.

Die Studie erscheint als E-Book im PDF-Format und ist unter www.libreka.de/9783765732843 für 50,- Euro erhältlich.
Die Mitglieder der avj bekommen die Studie von der Geschäftsstelle zugesandt.
Für Mitglieder des Börsenvereins steht die Studie im Mitgliederbereich „Mein Börsenverein“ unter www.boersenverein.de/kinderjugendbuchstudie kostenfrei zum Download bereit.

Kategorien:Debatte, Nachrichten

Neuer freizeitorientierter Jugendbereich entsteht in SLB Potsdam

Die SLB Potsdam wird derzeit grundsaniert. Mit der Neueröffnung 2013 wird es einen neuen Jugendbereich geben. (Kompromisslose inhaltliche und räumliche Trennung der Kinder von den  Jugendlichen – Auflösung der bisherigen Kinder- und Jugendbibliothek). Erstmals wird es nun für Jugendliche ab 13 Jahren eine eigene Jugendetage mit ausgewählten aktuellen Medien ausschließlich für die Freizeit geben. Hier ist dann der alternative Treffpunkt für junge Leute direkt  im Zentrum der Landeshauptstadt Potsdam um aktuelle Romane, Computerspiele, Videospiele, Mangas, Animes, Serien auf DVDs, Hörbücher oder  Zeitschriften auszuleihen. Jugendinformation ergänzt das Angebot.

Die loungige Atmosphäre wird dann zum Chillen und Abhängen oder zu Veranstaltungen und kreativen Projekten einladen. Spiele-Computer und Videospielkonsolen oder Angebote des Web 2.0 sind dann frei nutzbar.

In Workshops und Baustellenbesichtigungen mit Potsdamer Jugendlichen, dem Kinder- und Jugendbüro und dem Architekten Reiner Becker fanden mehrere kreative Arbeitstreffen zum Thema „Meine Traumbibliothek“ statt. Einige Ergebnisse in folgendem Link:

WORKSHOP „MEINE TRAUMBIBLIOTHEK“

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Kategorien:Debatte, Jugendzentrum

Empirische Studie „Das Image von Bibliotheken bei Jugendlichen“ erschienen

JETZT AKTUELL ERSCHIENEN:

Das Image von Bibliotheken bei Jugendlichen – Empirische Befunde und Konsequenzen für Bibliotheken

Kerstin Keller-Loibl, 252 Seiten, 30.10.2012, 16,5 x 24 cm, Kartoniert, Zahlr., teils farbige Abb., ISBN: 978-3-88347-292-8, 26,50 EUR, Bock+Herchen Verlag

Die Publikation stellt die Ergebnisse einer umfangreichen Erhebung zum Image von Bibliotheken unter Jugendlichen vor. Es wurden die Vorstellungen und Meinungen der 12- bis 19-Jährigen über Bibliotheken ermittelt, um neue Ansätze für die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote und eines modernen Bibliotheksimages zu gewinnen.

Wie werden Bibliotheken in einer veränderten Medienlandschaft heute wahrgenommen? Welches Image haben Bibliotheken bei der heranwachsenden Generation und wie sieht deren Wunschbibliothek aus? In einer Online-Befragung im Sozialen Netzwerk „SchülerVZ“ äußerten fast 1500 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren ihre Ansichten und Meinungen über Bibliotheken. Eine Studie, die konkrete Handlungsempfehlungen für die Bibliotheksarbeit mit Jugendlichen geben kann und Wege zur Imageverbesserung aufzeigt.

Rezension folgt.

Kategorien:Debatte, Nachrichten

Stadtbibliothek Göppingen

7. Dezember 2010 1 Kommentar

Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche das Musikangebot in
unserer Bibliothek immer weniger nutzen. Wir haben Anfang 2007 einen
Jugendraum eröffnet mit jugendrelevanten Medien, darunter Pop-Musik-CDs.
Richtig gut gelaufen sind die CDs dort eigentlich nie, obwohl sie auch
relativ häufig von sonstigem Bibliotheks-Publikum ausgeliehen wurden. Ab
diesem Jahr ungefähr ging auch die Ausleihe unserer Pop-Musik-CDs aus
dem „Erwachsenenbereich“ zurück.

Nach dem geeigneten Angebot für Jugendliche haben wir auch jahrelang
gesucht. Erst hatten wir das Freestyle-StandingOrder der ekz, das hat
sich dann aber oft mit anderen StandingOrder überschnitten und es kamen
CDs von Interpreten, die bei uns eigentlich im „Erwachsenenbestand“
stehen.
Wir haben dann das STandingOrder „Rock/Pop Teenie“ probiert und das
gefiel uns besser, vor allem da auch Sampler-Reihen geliefert werden.
Das haben wir auch weiterhin abonniert, aber die Ausleihe wird trotzdem
weiter rückläufig sein.

Meine Vermutung: die Jugendlichen laden sich die neuen Titel einzeln
oder auch das ganze Album in Downloadportalen runter und zahlen dafür
pro aktuellen Titel vielleicht 1 € oder für das ganze Album zwischen 10
und 15 € und haben den Titel gleich im MP3-Format und auch auf dem PC
und so kann man sich ganz praktisch eigene Sampler brennen oder die
Titel auf Abspielgeräte laden. Alles viel einfachen als mit der CD aus
der Bibliothek, die man auch noch wieder zurückbringen muss.

Wir haben selber eine online-Bibliothek, haben aber dort nur klassische
Musik zum Download. Ich denke es bringt nicht viel, dort Pop-Musik für
jungendliche anzubieten. Die haben wahrscheinlich schon ihre gewohnten
Portale und werden nicht umsteigen, nur weil die Bibliothek jetzt auch
Downloads anbietet. Ausserdem sind sie in der Bibliothek nur
„geliehen“.

Soweit unsere Erfahrungen und meine Einschätzung.

Simone Helmer


Kategorien:Debatte

Musik-CDs gehören (noch) in die Bibliotheken…

Jugendliche mit Musik für die Onleihe zu gewinnen, macht derzeit wenig Sinn. Das Angebot der CDs ist nicht attraktiv, die Musik-Industrie macht nicht mit. Bei der Onleihe kann man bei Jugendlichen aber mit Sachmedien punkten (Sonntagabend und dein Referat ist noch nicht fertig? Schau in deine Bücherei! – die Quellen gefallen Lehrern besser als Wikipedia) und vielleicht noch mit Belletristik (v.a. Hörbücher)

Wir haben in unserer Zweigstelle nicht sonderlich viele CDs, aber doch ziemlich aktuell und die werden super ausgeliehen. Musik ist für viele Jugendliche DAS Thema schlechthin. (Kleine) Bibliotheken können aber nur die breite Masse bedienen und die Charts abklappern. Jede Stilrichtung entsprechend so auszustatten, dass sie von den Jugendlichen als attraktiv empfunden wird, ist sehr schwer und teuer. Und meist kennen die Bibliothekare noch nicht einmal die topaktuellen Bands. Zudem kommt hinzu, dass Bibliotheken keine „Eintagsfliegen“ erwerben wollen, sondern das Geld langfristiger investieren wollen, die CD also auch in 3 Jahren noch Ausleihen erzielt. In unserer HörOase (gemütlicher Relaxraum mit thematischen Fotos und Kaffeeautomat) steht die Musik jedenfalls hoch im Kurs, die Jugendlichen hören dort meist mit ihren eigenen MP3-Playern oder mit unseren tragbaren CD-Playern Musik.

Musik-CDs gehören (noch) in die Bibliotheken, vielleicht entwickelt sich aber das Onleihe-Angebot (hoffentlich) dahingehend weiter, dass Musik zum Download geeigneter ist. Und: es gibt dort keine zerkratzten CDs mehr! 🙂

Linda Hildebrandt (weibelfeldschule.de)

 

Kategorien:Debatte

Georgsmarienhütte

Guten Tag, wir können die Beobachtung bestätigen, aber es gibt bei uns auch eine besondere Situation:

ab 16 J. kommen auf die Jugendlichen Tonträgergebühren zu. Das ist abschreckend, wird aber vom Beschlussgremium leider auf absehbare Zeit hin nicht zurück genommen. Die Onleihe bieten wir leider nicht an. Toll wäre eine Music-Flat zu den Titeln (z.B. ab Erwerbungsjahr X), die wir tatsächlich physisch im Bestand haben. Ob und wie man das aber ohne Onleihe mit DRM hin bekommt?

Gruß, Anne Lohe, Stadtbibliothek KÖB Georgsmarienhütte

Kategorien:Debatte

Neue Fragerunde: CD-Angebot

17. November 2010 3 Kommentare

Nutzen Jugendliche noch das CD-Musikangebot von Bibliotheken und wenn ja, wie sieht ein geeignetes Angebot für diese Zielgruppe aus?

Wir hören allenthalben, dass dieses Angebot immer schlechter genutzt wird, wie sind Ihre Erfahrungen?

Wie wird im Fall die Onleihe bei Ihnen von Jugendlichen genutzt?

Welche Alternativen hätten wir außer dem bestehenden Angebot der „Onleihe“?

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Kategorien:Debatte