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Call for Papers zum Herbstseminar 2023 „Bildgewaltig! Illustration ist mehr als Beiwerk“

Der Arbeitskreis Jugendliteratur veranstaltet vom 24.-26. November 2023 das Wochenendseminar „Bildgewaltig! Illustration ist mehr als Beiwerk“ und ruft noch bis Ende des Monats zum Call for Papers auf.


Bilder erzählen Geschichten, interpretieren und flankieren Texte, geben ihnen neue Bedeutungsebenen. Illustrationen verstärken den Leseeindruck und bleiben in Erinnerung. Gerade in unserer medialen und digitalen Welt braucht es aber besondere Kompetenzen, denn Bilder zu lesen, zu deuten und zu hinterfragen, will gelernt sein. Stichwort Visual Literacy. Mit dem Seminar möchte der Arbeitskreis für Jugendliteratur der narrativen Wirkung von Bildern nachspüren und ihr Potenzial ausloten.

Folgende Aspekte sollen betrachtet werden:

  • Wo steht das Bilderbuch heute? Jüngste Entwicklungen, ästhetischer Anspruch, Trends und Debatten
  • Visual Literacy. Vom Pappbilderbuch bis zum Erstlesecomic, von der Graphic Novel zu bibliophil illustrierten Texten – Ansprüche und Dechiffriermöglichkeiten der verschiedenen Formate
  • Illustration in der Kritik. Welches Rüstzeug braucht es, um Bilder bewerten zu können?
  • (Kinder-)Comics voll im Trend. Kritisch, realistisch, autobiografisch – ein Genre in neuer Blüte
  • Wissensvermittlung auf einen Blick. Illustrationen im Sach(bilder)buch
  • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Potenzial und Herausforderungen textloser Bilderbücher
  • Du sollst Dir (k)ein Bild machen. Not, Krieg, Trauma, Verwüstung – das Unsagbare ins Bild setzen
  • Gut gemacht statt gut gemeint: Diversität ohne Alibifunktion im Bilderbuch
  • Trau Deinen Augen nicht. Wie Farbe, Perspektive und Bildausschnitt die Bildaussage beeinflussen

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Pädagog*innen/Lehrkräfte, Bibliothekar*innen, Buchhändler*innen, Journalist*innen, Autor*innen, Illustrator*innen, Verlagsmitarbeiter*innen sowie weitere Multiplikator*innen von Kinder- und Jugendliteratur.

Mögliche Formate: Hauptvortrag (45 Minuten), Kurzvortrag (30 Minuten), Workshop (ca. 3 Stunden), Lesung/Werkstattbericht

Abstracts, max. 1.500 Zeichen: Neben einer Inhaltsskizze zu einem der oben genannten Aspekte bitten wir um einen Arbeitstitel, ggf. Angaben zu Literatur, auf die sich der Beitrag stützt, sowie um eine Kurzvita der Einreichenden (zwei bis drei Sätze zum beruflichen Hintergrund).

Alle Informationen finden sich auch zum Download unter http://www.jugendliteratur.org.

Einsendeschluss ist der 30. Januar 2023.

Kontakt für Fragen zur Einreichung:

Kristina Bernd

bernd@jugendliteratur.org
Tel. (089) 45 80 80 81

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Zertifikatskurs XPRTN für das Lesen – TH Köln – Anmeldung bis 5. Januar 2023

Am 2. März 2023 startet der nächste Zertifikatskurs „XPRTN für das Lesen“. In vier Modulen erlernen Beschäftigte aus Öffentlichen Bibliotheken, Lese- und Medienkompetenz zeitgerecht zu vermitteln. Der Kurs ist als Online-Angebot. Jedes Modul startet mit einer zweitägigen Online-Veranstaltung, an die sich eine Selbstlernphase anschließt.

Inhalt:

Digital-analoge Leseförderung als eine Querschnittsaufgabe unserer aktuellen mediatisierten Gesellschaft vermittelt der Zertifikatskurs „XPRTN für das Lesen“ als berufsbegleitende Weiterbildung. Dabei geht es nicht um Standardlösungen: Sie als Teilnehmer*in lernen für Ihre Bibliothek Bedarfe zu erkennen und erfolgreiche Angebote zur Förderung von Lese- und Medienkompetenz unter Berücksichtigung von Inklusion, Diversität, Mehrsprachigkeit, Literalität und Digitalität zu konzipieren. Sie identifizieren im Kursverlauf die blinden Flecken in Ihrem Angebotsportfolio, analysieren Zielgruppen bedarfsgerecht und erproben Vermittlungskonzepte mit (oder auch ohne) Kooperationspartner*innen.

Der Kurs ist als reines Online-Angebot konzipiert. In Live-Online-Veranstaltungen lernen Sie die anderen Teilnehmer*innen kennen, finden Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion und erweitern Ihr berufliches Netzwerk. Während der Selbstlernphasen haben Sie eine hohe Flexibilität bei der Bearbeitung der Lerneinheiten. Diese sind barrierearm und unterstützt durch kurze Videos und eine Audioversion der Skripte. Sie erhalten in jeder Einheit ein persönliches Feedback und werden individuell betreut. Der Theorie-Praxis-Transfer ist durch die enge Verzahnung der Inhalte mit Ihrer praktischen Erfahrung sowie der Umsetzung erlernter Strategien in Ihre Bibliothekspraxis gewährleistet. 

Weitere Informationen rund um Inhalt und Anmeldung: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-xprtn-fuer-das-lesen_68793.php

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Fachkonferenz Kinder- und Jugendbibliotheken | Teaser: Leseförderung

Unter dem Motto „User First!“ beleuchtet die Konferenz die Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit im gesellschaftlichen Kontext. Ausgangspunkt ist ein Blick auf fast drei Jahre Pandemie und die drängenden Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Familien, die entweder in dieser Zeit neu entstanden sind oder durch die Auswirkungen der pandemischen Lage nur umso sichtbarer wurden.

Leseförderung ist ein wichtiger Beitrag der öffentlichen Bibliotheken in der außerschulischen Bildung und somit essenzieller Bestandteil einer jeden Bibliothek. Dabei soll nicht nur die Lesefertigkeit an sich gefördert werden, sondern gerade der Spaß am Lesen hat dabei einen bedeutenden Anteil.

In der Konferenz gehört die Leseförderung ebenfalls zu einem elementaren Bereich, denn durch kreative Methoden und innovative Ideen lässt sie sich in vielen verschiedenen Bereichen der Bibliotheksarbeit einsetzen. Auch hier möchten wir einen der Vorträge in den Fokus setzen:

Professional Bookworms – Leseclubs und Literanauten
Freitag, 24.2.2023 | 10.45 – 12.15 Uhr
Leseclub Schilleratur, Köln (Literanauten)
Kornelia Diallo, Leiterin des Leseclubs
Marie-Louise Lichtenberg, Arbeitskreis für Jugendliteratur, AKJ

In der Leseförderung liegt der Fokus oft bei Kindern. Aber warum nicht einmal Leseförderung mit Jugendlichen?
Gerade diese Nutzergruppe ist viel schwerer zu erreichen und vor allem zu begeistern. Umso bedeutender ist es, spannende Angebote ins Leben zu rufen – und genau dabei handelt es sich bei den Professional Bookworms.
Zum einem wird das Projekt „Literanauten“ des Arbeitskreises Jugendliteratur an sich vorgestellt aber auch am konkreten Beispiel des Leseclubs „Schilleratur“ aus Köln näher gebracht. Es sind Jugendliche des Leseclubs anwesend, sodass ein Erfahrungsbericht aus ihrer Sicht ermöglicht wird. Am Ende soll dieser Vortrag nicht nur die Werkzeuge aufzeigen, die es braucht, um solch einen Leseclub auch in der eigenen Bibliothek ins Leben zu rufen, sondern vor allem den Mut und die Begeisterung für das Projekt.

Weitere Vorträge und Workshops mit Fokus auf Leseförderung:

  • startseiten.school – Online Bücher lieben lernen
    Do, 23.02.2023, 9 – 10.30 Uhr

    Susan Schädlich, Autorin, startseiten.school, Frankfurt
  • Comics in der Leseförderung
    Do, 23.02.2023, 10.45 – 12.15 Uhr

    Dr. Julia Abel, Dozentin für Literatur, Akademie der Kulturellen Bildung, Remscheid
  • Projekt 1001 Sprache – bilingual picture books
    Do, 23.02.2023, 9 – 12.15 Uhr

    Christina Sturm, Bücherpiraten e.V. Lübeck
  • LeseZeichen – Bilderbücher in Gebärdensprache
    Do, 23.02.2023, 10.45 – 12.15 Uhr

    Karen Gröning, Zentral- und Landesbibliothek Berlin
  • Angebote für schwach Lesende in Bibliotheken
    Do, 23.02.2023, 15 – 18 Uhr

    Fabienne Maurer, Literaturpädagogin und Bibliotheksleiterin in der Schweiz
  • Lesestart 1-2-3
    Do, 23.02.2023, 15 – 18 Uhr

    Sabine Bohnewitz, Stiftung Lesen
  • Der VoorleesExpress – Leseförderung in den Niederlanden
    Fr, 24.02.2023, 10.45 – 12.15 Uhr

    Manon Wouters, VoorleesExpress
  • Visual Literacy – Erlebbare Bilderwelten im Kinderbuch
    Fr, 24.02.2023, 9 – 12.15 Uhr

    Sarah Wildeisen, Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Zum vollständigen Programm der 3. Fachkonferenz Kinder- und Jugendbibliotheken vom 22.-25.02.2023 in der Akademie der Kulturellen Bildung des Landes NRW

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Auftakt Online-Sprechstunde: Leseförderung für Leseferne

Wir möchten Sie auf diese Veranstaltungsreihe von Eventilator aufmerksam machen:

Liebe Bibliothekar*innen und Lesevermittler*innen,

wie können Kinder und Jugendliche in ihrem Leselernprozess und ihrer Leseentwicklung gezielt gefördert und unterstützt werden?
Wie können diese Kinder und ihre Eltern nachhaltig erreicht werden?
Wie können wir sie gezielt beim Leselernprozess unterstützen?
Welche Angebote von Bibliotheken, Lese- und Literaturpädagog*innen stehen zur Verfügung?

Über diese und weitere Fragen möchten wir uns mit Ihnen in der Online-Sprechstunde austauschen.

Mit Kurzreferaten von Heidemarie Brosche wird der Auftakt der Online-Sprechstunde für Sie informativ gestaltet. In der Sprechstunde werden Methoden aufgezeigt, wie in Bibliotheken Leseförderung ganz im Sinne der Lesefernen umgesetzt werden können.

Online-Sprechstunde: Leseförderung für Leseferne mit Heidemarie Brosche
Best Practice-Beispiele

Mittwoch, 14.09.2022, 10:00 – 11:00

Heidemarie Brosche – ehemalige Lehrerin, Leseförder-Expertin, Kinder-, Jugend- und Sachbuchautorin – zum Thema „Leseferne, wer ist das?“
Frank Sommer, Moderation

Themenschwerpunkte:

  • Wer sind Leseferne?
  • Online-Lesung für Leseferne – geht das?
    Ein Projekt über Kultur macht stark mit Heidemarie Brosche und der Stadtbibliothek Augsburg

Weitere Termine für die Online-Sprechstunde:
Mittwoch, 19. Oktober 2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch, 16. November 2022, 10:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch, 14. Dezember 2022, 10:00 – 11:00 Uhr

Bitte melden Sie sich hier für Ihre Teilnahme an: kontakt [at] eventilator.de

Sie erhalten eine Bestätigung und den Link zur Zoom-Sitzung.
Es entstehen Ihnen keine Kosten. Die Veranstaltung ist auf 60 Plätze begrenzt.

Mehr Informationen zur Online-Sprechstunde finden Sie unter:
www.eventilator.de/aktuelles-details/unsere-online-sprechstunde

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Leseclubs und media.labs: Förderangebot der Stiftung Lesen

Die Stiftung Lesen ist Programmpartner im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Um die Lesemotivation und die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland zu steigern, werden Leseclubs und media.labs in vielen verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen aufgebaut und unterstützt.

Bundesweit alle Einrichtungen, die Zugang zu benachteiligten Kindern und Jugendlichen haben, können in Kooperation mit der Stiftung Lesen einen Leseclub (für Kinder von 6-12 Jahren) oder ein media.lab (für ältere Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren) gründen. Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen langfristige, regelmäßige und niedrigschwellige Leseförderaktionen in der Freizeit zu ermöglichen.  
 
Gemeinsam mit einem zweiten Bündnispartner (zum Beispiel einer Schule, einem Kinder- und Jugendzentrum, der Stadtbibliothek, einem kirchlichen Verein, einem Mehrgenerationenhaus, etc.) können sich Einrichtungen ganz leicht über das Bewerbungsformular auf www.leseclubs.de um eine Förderung bewerben.
Die Antragsfrist endet am 31.08.2022.
 
Die Förderung besteht u.a. aus einer umfangreichen Medienausstattung (Bücher, Zeitschriften, Spiele- und Bastelpakete, (medientechnische) Ausstattung, etc.) inkl. Tablet sowie Weiterbildungsangeboten und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer/-innen. Zudem bietet die Stiftung Lesen ein Rahmenkonzept, welches je nach Bedarf an Standort und Zielgruppe angepasst werden kann. Die Bündnispartner-Einrichtungen tragen dabei selbst nur minimalen Verwaltungsaufwand, da die Stiftung Lesen alle benötigten Sachmittel zur Verfügung stellt.

Digitale Info-Veranstaltungen im Juli und August:

Kontakt
Ausführliche, individuelle Beratung:
gabriele.immel@stiftunglesen.de // 06131-28890-19

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Ein Koffer voll mit Büchern

Bücher auf Ukrainisch für Bibliotheken bestellen – nur noch bis zum 04.07.2022!

Beim Goethe-Institut gibt es ab jetzt die Möglichkeit, ein Buchpaket mit Büchern auf Ukrainisch zu bestellen. Es ist in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. entstanden und enthält neben den Büchern auch Lehrmaterialien.

Das Goethe-Institut Ukraine und das Ukranische Buchinstitut hat ukrainische und deutsche Kinder- und Jugendbücher ausgesucht, die sich an Leser*innen vom Vorschulalter bis zur Mittelstufe richten.

Zu den deutschen Büchern, die ins Ukrainische übersetzt wurden, zählen z.B.:

  • „Oh, wie schön ist Panama“ von Janosch
  • „Manuel & Didi“ von Erwin Moser
  • „Der Krieg, der Rondo veränderte“ von Agrafka Studio

Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden: https://www.goethe.de/ins/ua/de/kul/sup/kof.html

Das Bestellformular: https://www.goethe.de/ins/ua/de/kul/sup/kof/bfr.html

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Lesestart 1-2-3: Wer­den Sie mit Ihrer Bibliothek Le­se­start-Part­ner!

Freude am Lesen von klein auf – BMBF und Stiftung Lesen setzen bundesweites Leseförderprogramm fort

Regelmäßiges Vorlesen fördert den Wortschatz und schafft eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg. Das bundesweite Förderprogramm „Lesestart 1-2-3“ für Eltern mit Kindern zwischen einem und drei Jahren möchte alle Eltern mit einem Buchgeschenk motivieren frühzeitig und vor allem regelmäßig vorzulesen.

Während der achtjährigen Projektlaufzeit werden rund 4,5 Mio. Lesestart-Sets gefördert und Familien mit Kleinkindern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die ersten beiden Förderphasen finden beim Kinderarzt für Ein- bzw. Zweijährige statt. Im November 2021 startete die dritte Phase in Bibliotheken. Rund 5200 teilnehmende Bibliotheken verteilen seither altersgerechte Lesestartsets. In der bunten Stofftasche finden Eltern neben einem Bilderbuch auch eine Broschüre mit Tipps und Anregungen rund ums Vorlesen in 5 verschiedenen Sprachen.

Die Teilnahme von Bibliotheken am Lesestartprogramm trägt dazu bei, Familien die Angebote der Bibliotheken näherzubringen. Gemeinsame Bibliotheksbesuche wecken positive Emotionen und geben einen wichtigen Impuls für die Leseförderung. So kann die Erweiterung von Lesekompetenz bei Kindern maßgeblich gestärkt werden.

Ein besonderes Angebot für Bibliotheken sind darüber hinaus die Lesestart-Kamishibais zum kostenlosen Download.

Mehr Infos und Anmeldung unter https://www.lesestart.de/bibliotheken/

Veröffentlicht in Gütesigel Buchkita (vormals Buchkindergarten), Leseförderung, Nachrichten

Gütesiegel Buchkita: dbv und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels prämieren frühkindliche Leseförderung

Bewerbungen bis zum 31. Mai 2022 möglich

Auch in diesem Jahr können sich Kindergärten und Kitas für die Auszeichnung bewerben, die unter dem neuen Namen „Gütesiegel Buchkita“ fortgesetzt wird. Die Registrierung erfolgt online, Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2022 postalisch eingereicht werden. Die Auszeichnung vergeben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) mithilfe einer Fachjury.

Seit 2019 werden Einrichtungen ausgezeichnet, die besonderes Engagement für die frühkindliche Leseförderung zeigen.
Das Gütesiegel honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Geschichtenerzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts bilden. Buchkitas legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen kreativen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt. Sie leisten mit aktiver Sprachvermittlung und -förderung außerdem einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit.

Welche Kindergärten das Gütesiegel erhalten, entscheidet eine Fachjury mit Expert*innen aus den Bereichen Buchhandel, Bibliotheken, Pädagogik, Leseförderung und Kinderliteratur anhand eines transparenten Kriterienkatalogs. Die schriftlichen Bewerbungen werden mithilfe eines Punktesystems bewertet. Die Verleihung des Gütesiegels und die Übergabe der Plakette findet voraussichtlich im Oktober 2022 zur Frankfurter Buchmesse statt. Die Auszeichnung behält für drei Jahre ihre Gültigkeit. Ausgezeichnete Kindergärten können sich nach drei Jahren erneut bewerben.

Informationen zu den Gütesiegel-Kriterien und zum Bewerbungsprozess sind auf der Website www.guetesiegel-buchkita.de abrufbar.

Ansprechpartnerinnen für Kindergärten:

Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv)
Kathrin Hartmann, Telefon: +49 (0)30 644 98 99 15
E-Mail: hartmann@bibliotheksverband.de

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Birgit Koch, Telefon: +49 (0)69 1306 511
E-Mail: guetesiegel-buchkita@boev.de

Veröffentlicht in Leseförderung, Total digital!

Neue Playlist mit Projektfilmen aus „Total Digital!“

Eine neue Playlist bei YouTube zeigt gelungene filmische Ergebnisse aus Leseförderprojekten aus dem Programm „Total Digital!“. Anträge auf Projektförderung können noch bis zum 30. April 2022 eingereicht werden. Alle Informationen dazu gibt es auf der Projektwebsite.

Aus aktuellem Anlass hier noch der Hinweis, dass auch Projekte, die sich gezielt an geflüchtete Kinder- und Jugendliche richten, gefördert werden können.
Weitere Informationen
Veröffentlicht in Aktionstipp, Digitale Medien, Leseförderung, Medienpädagogik

Netzwerk Bibliothek Medienbildung: Planung von Medienbildungsprojekten

Informationen, Erklärvideos und vielfältige Tipps

Unter www.netzwerk-bibliothek.de ist seit heute die neue Netzwerk-Akademie des Projekts „Netzwerk Bibliothek Medienbildung“ online, mit der der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheksmitarbeitende noch stärker bei der Realisierung von eigenen Medienbildungsprojekten unterstützen möchte.

Auf der neu gestalteten Seite finden Sie weiterführende Informationen, Erklärvideos und vielfältige Tipps zur Planung von Medienbildungsprojekten in Bibliotheken, zur Konzeption, Zielgruppenakquise, Methodik und vielem mehr.

Im ganz neu gestalteten Bereich „Workshopideen“ können vielfältige und bereits in der Praxis erprobte Projekte rund um das Thema „Medienbildung in Bibliotheken“ gefunden werden, die zum Ausprobieren und Nachmachen animieren.

Die Seite wird kontinuierlich um neue Inhalte erweitert und es lohnt sich daher, regelmäßig reinzuschauen.